Sächsisches Elbland

Die Ferienregion Sächsisches Elbland folgt beidseitig dem Lauf des großen Flusses und ist die älteste Kulturlandschaft des Freistaates Sachsen. Aufgrund der milden Temperaturen und der wunderschönen Lage ist das gesamte Gebiet für einen Urlaub in Ostdeutschland äußerst beliebt. Als ideales Reiseziel für Sonnenhungrige oder für das aktive Urlaubsgeschehen, ist das ursprüngliche, fruchtbare Siedlungsgebiet, welches auch als Wiege Sachsens bezeichnet wird, ein sehr reizvoller Landschaftsabschnitt, der zahlreiche Interessensgebiete vereint. Aus dem Kernland, der Mark Meißen mit seiner Burg, erwuchsen später das Kurfürstentum, dann das Königreich und letztendlich der heutige Freistaat Sachsen.

Im Bereich der idyllischen, naturnahen Flusslandschaft, welche teils am Oberlauf der Elbe, dem Meißner Durchbruchstal, dem Dresdner Umland und dem Mittellauf des Flusses, bis hinunter in die Sächsische Schweiz und das tschechische Grenzgebiet entlang führt, liegen viele kulturhistorische Städte. Hervorzuheben ist hier beispielsweise die Markgrafen- und Kurfürstenresidenz Meißen mit seiner Albrechtsburg. Das touristische Hauptinteresse gilt der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Die als „Elbflorenz“ bezeichnete Stadt im Talkessel hält so viele Sehenswürdigkeiten bereit, dass für eine Besichtigung ein Tagesausflug selten ausreicht. Weitere Zentren sind die Städte Pirna, Radebeul, Torgau und Riesa. Viele Urlauber erfüllen sich hier einen lang gehegten Traum und durchfahren die fantastische Region, dem Elbstrom folgend, auf einem der klassischen Dampfradschiffe.

Radebeuel

Radebeul – Altkötzschenbroda Oberschänke
Wunderschön sanierte kleine Häuschen in bunten Farben, mit Handwerksläden, Restaurants und kleinen Boutiquen zieren den alten Dorfkern von Altkötzschenbroda in Radebeul. Im Sommer lässt es sich bei heimischem Wein wunderbar zwischen den Häusern auf der von Bäumen gesäumten Dorfallee oder in den Höfen genießen. Foto Matthias Erler – Sachsen Tourismus

Bilderbuch für die Seele

Einige Orte in der wundervollen Region des Elblandes bleiben den Besuchern dauerhaft in Erinnerung. Wie ein Bilderbuch für die Seele zeigen sich viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten und finden großen Nachklang. Ein solcher Ort ist beispielsweise Moritzburg, etwas östlich von Meißen in der Nähe von Radebeul gelegen. Das prächtige Areal mit dem herrlichen Jagd- und Barockschloss, dem Fasanenschlösschen, den Teichanlagen und der Erlebnisplantage ist ein absolutes Sightseeing-Highlight. Im Elbland finden sich zahlreiche Schlösser und Residenzen, wie Schloss Pillnitz, das Burgschloss Nossen oder die Barockgartenbauten Großsedlitz in Heidenau. Reisende, die noch mehr Beschaulichkeit bevorzugen, unternehmen eine Tour durch die Weinbaulandschaft zwischen Dresden und Seusslitz. Verschiedene Winzergemeinschaften und Weingüter stehen hier ganz im Dienste des edlen Tropfens, auf einem der kleinsten Anbaugebiete Deutschlands.

Das Sächsische Elbland steht auch für einen hervorragenden Familienurlaub. Die ganze Region wirkt wie ein großer Garten oder ein riesiger Abenteuerspielplatz. Die vielen Naherholungsgebiete laden zum Radfahren und Wandern ein. Einer der meistbefahrenen Radfernwege ist der „Elbradweg“. Unweit des Flusses locken geografische Besonderheiten wie die Dübener- und Dahlener Heide. Mehr Freizeitspaß garantiert ein umfangreiches Angebot mit vielen Attraktionen. Bei den Reisenden in hoher Gunst stehen die Bäderlandschaft „Wellenspiel“ in Meißen, das Erlebnisbad „Aquavita“ in Torgau oder das Action- und Funzentrum „Hains“ in Freital. Für Tierbeobachtungen bietet sich der Artenreichtum der zoologischen Gärten Dresden und Meißen an. Im Hochseilgarten Moritzburg können die Besucher nicht nur ihr Klettertalent auf die Probe stellen, sondern können auch die Flugkünste der Greifvögel am Jagdfalkenhof bestaunen. Bei einem Urlaub in Deutschland steht das Elbland auf vielen Reise-Wunschlisten ganz weit oben. Nicht zuletzt die ruhige, hilfsbereite Art der Einheimischen und das breite Angebotsspektrum sprechen für diese Region.

Schloss Moritzburg
Das Schloss Moritzburg liegt in der gleichnamigen Gemeinde Moritzburg nahe Dresden. Das auf ein Jagdhaus des 16. Jahrhunderts zurückgehende Jagdschloss erhielt seine heutige Gestalt im 18. Jahrhundert unter August dem Starken.
Sächsisches Elbland 1

Die Lößnitzgrundbahn unterwegs

Seit über 120 Jahren fährt die Lößnitzgrundbahn täglich auf schmaler Spur zwischen Radebeul und Radeburg. 1884 ging der dampfbetriebene Lößnitzdackel als vierte sächsische Schmalspurbahn in Betrieb. Ausgangspunkt der einstündigen Tour ist die Karl-May-Stadt Radebeul. Die Strecke mit ihren 11 Bahnhöfen und Haltepunkten führt über 17 Brücken durch den malerischen Lößnitzgrund, über den Dippelsdorfer Teich und vorbei an Wäldern und Wiesen bis zum Jagdschloss Moritzburg und weiter in die Karnevals- und Zillestadt Radeburg. Kommen Sie mit auf eine Reise durch Historie, Nostalgie und Technik und fahren Sie mit der sächsischen Schmalspurbahn auf historischen Gleisen durch die wunderschöne Landschaft vor den Toren Dresdens. Die Lößnitzgrundbahn verkehrt mehrmals täglich mit Dampflokomotiven auf einer Strecke von 16,6 km zwischen Radebeul Ost, Moritzburg und Radeburg. Genießen Sie die Gemütlichkeit des Reisens. S-Bahn-Anschluss S1 in Radebeul Ost. (Foto: Sachsen Tourismus – Fotograf: Lars Neumann

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